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NEPHROLOGIE (NIERENERKRANKUNGEN)

 

Krankheiten der Nieren haben vielfältige Ursachen, die Folgen der Niereninsuffizienz sind jedoch in allen Fällen sehr ähnlich: Durch die zunehmende Einschränkung der Nierenfunktion kommt es zu Übersäuerung, Harnvergiftung (äußert sich in starker Müdigkeit), Ungleichgewicht der Blutsalze (Kaliumanstieg), Wassereinlagerungen (Ödeme), hohem Blutdruck, Blutarmut und Knochenschwund, und oftmals Verlust von Eiweiß. Im Endstadium ist nur mehr die Dialyse lebensrettend, sie muss meistens dreimal pro Woche für drei bis vier Stunden durchgeführt werden. 

Während früher vor allem "rheumatisch"  bedingte Nierenerkrankungen, erbliche Erkrankungen (Zystennieren) und Giftwirkungen (Quecksilber, Blei, Schmerzmittel) im Vordergrund standen, entwickeln sich heute  Niereninsuffizienzen am Häufigsten durch unbehandelten oder unzureichend behandelten Bluthochdruck und Diabetes. Mittlerweile ist jeder zweite Dialysepatient Diabetiker.

Die Vorbeugung und rechtzeitige Erkennung ist wichtig.

Durch bessere Behandlung jener ursächlichen Krankheit, die die Nieren schädigt, können Sie vor weiterem Schaden geschützt werden. Nur eine gute Einstellung von Bluthochdruck und Zuckerkrankheit bewahrt Sie vor weiteren Schäden! Bei weiter fortgeschrittenen Stadien muss die Blutarmut, Übersäuerung und  der Knochenschwund behandelt und das Ungleichgewicht der Blutsalze korrigiert werden. Damit steigt nicht nur Ihre Lebensqualität, sondern auch Ihre Lebenserwartung. Die Funktion der Nieren und der Behandlungserfolg sind im in Laboruntersuchungen des Blutes und des Harns zu erkennen, der Ultraschall liefert dabei wertvolle Zusatzinformationen. 

Regelmäßige Kontrollen sind nötig.

Nur durch regelmäßige Kontrollen können das Stadium und die nötigen Maßnahmen erkannt werden. Sie werden dann auch über eventuelle diätetische Notwendigkeiten (Auswaschen von Kalium aus der Nahrung, fettarme und eiweißkontrollierte Ernährung) und Steuerung des Flüssigkeitshaushaltes unterrichtet. Sollte trotz aller Bemühungen eine Dialysetherapie notwendig werden, ist es wichtig, dies rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Schritte einzuleiten (z.B. Shuntoperation).  In fortgeschrittenen Fällen und bei seltenen Nierenerkrankungen ist die Kontrolle an einer Nierenambulanz im Krankenhaus unumgänglich.

Transplantationspatienten.

Unsere bisherige Erfahrung hat leider gezeigt, dass die Betreuung von nierentransplantierten Patienten in unserer Ordination aus verschiedensten Gründen nicht zufriedenstellend möglich ist. Sollten Sie nierentransplantiert sein und eine Alternative zur NTX-Ambulanz suchen, so können wir diese im Rahmen der Kassenmedizin bedauerlicherweise nicht anbieten.

 

 

 

 

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Copyright © 2011 Dr. Gerald Schnürer, Portraits mit freundlicher Genehmigung von Foto Schuster, 1150 Wien
Stand: 08. August 2014