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__________________________ Leistungen Standort Dr.
Gerald Schnürer
Dr. Michaela Schieder
unser Team
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| ANGIOLOGIE (GEFÄSSMEDIZIN)Die Angiologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen der Arterien und Venen.
Wir führen alle wichtigen Untersuchungen durch.Sollten die Befunde ergeben, dass Sie ein Gefäßröntgen (Angiographie) brauchen, ist dies heute meist ambulant mittels MR-Angiograpie oder CT-Angiographie in einem Röntgeninstitut möglich, wobei lediglich über eine Armvene Kontrastmittel verabreicht wird. Sollten Sie einen Gefäßeingriff über die Leistenarterie benötigen, vermittlen wir Ihnen die Aufnahme in ein Krankenhaus.
Arterielle Durchblutungsstörungen:Patienten mit Diabetes mellitus, hohem
Blutdruck, hohen Blutfettwerten und Raucher haben ein besonders hohes Risiko, an
Gefäßverkalkungen und -verstopfungen zu erkranken. Durchblutungsstörungen der Beine sind dabei
besonders häufig. Sie führen zunächst zu Schmerzen in den Waden beim
Gehen, weswegen die Erkrankten dann meist stehen bleiben und Auslagen ansehen
(Schaufensterkrankheit), aber in weiterer Folge zu starken Schmerzen auch in
Ruhe und schließlich zu Geschwüren und zum Absterben von Zehen oder dem
ganzen Fuß. Weil aber die Verkalkung nicht vor den Beinarterien Halt macht,
sondern das gesamte Gefäßsystem betrifft, können
sich auch Herzinfarkt und Schlaganfall einstellen.
Beinvenenthrombosen und oberflächliche VenenentzündungenDie Beinvenenthrombose ist eine durch Gerinnsel gebildete Verstopfung der tiefliegenden Venen, welche das Blut zurück zu Herz und Lunge führen. Gefürchtet ist sie deshalb, weil die Gerinnsel abreißen und Lungenembolien verursachen können, die oft tödlich enden. Auch die langfristigen Folgen der Beinvenenthrombose sind ernst zu nehmen: schmerzhafte Krampfadern und venöse Geschwüre. Erste Symptome der Thrombose sind plötzliche Schwellung des Unterschenkels, Dauerschmerzen in der Wade, die sich bei Bewegung verschlimmern, und Schmerzen beim Auftreten. Oft sind erweiterte oberflächliche Venen und eine gerötete Haut zu sehen. Bei Verdacht auf Beinvenenthrombose muss man zur Vermeidung der oft tödlichen Lungenembolie sofort eine blutverdünnende Therapie und eine weiterführende Abklärung durchführen. Zur Lungenembolie kommt es, indem Anteile des gestockten Blutes in den Venen abreißen und zum Herz und von dort aus weiter in die Lungenarterien geschwemmt werden, welche sie dort verstopfen. Thrombosen entstehen manchmal spontan, oft aber durch Bewegungsmangel bei Gips, nach Operationen oder bei Reisen (v.a. Fernreisen mit dem Flugzeug) . Auch viele Verletzungen erhöhen das Thromboserisiko. Darüber hinaus gibt es einige erbliche Veränderungen, die die Gerinnbarkeit des Blutes erhöhen. Informieren Sie sich vor langen Flugreisen über die Möglichkeiten der Thromboseprophylaxe! Verglichen mit den Thrombosen der tiefen Venen sind oberflächliche Venenentzündungen fast immer harmlos, aber vielfach schmerzhaft. Sie sind durch einen verhärteten, entzündeten Venenstrang gekennzeichnet. Die Therapie erfolgt durch entzündungshemmende Medikamente und Salben, sowie bei erhöhtem Risiko des Fortschreitens in die tiefliegenden Venen durch niederdosierte Blutverdünnung.
Krampfadernsind häufig, und in der Mehrzahl der Fälle eine lästige und unschöne, aber gutartige Erkrankung. Sie entstehen meistens durch vererbte Bindegewebsschwäche der Venen, und gelegentlich als Folge einer überstandenen Beinvenenthrombose. Meistens sollte man sie konservativ behandeln. Nur in seltenen Fällen, wobei Sie einen Venenspezialisten (zumeist Hautärzte und Chirurgen) konsultieren sollten, ist eine Operation (Entfernung oder Verödung) sinnvoll. Krampfadern haben nichts mit Beinkrämpfen zu tun! Der Name ist eine Verballhornung und leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Wort "Krummadern" her.
Raynaud-SyndromLeiden Sie an kalten Händen oder Füssen, schon bei geringster Kälteeinwirkung? Verfärben sich dann Ihre Finger und Hände blau oder gar leichenblass? Dann haben Sie vielleicht das so genannte Raynaud-Syndrom. Diese schmerzhafte Erkrankung führt zwar nicht zum Absterben der Finger, aber man muss auf jeden Fall nach der Ursache forschen, um den spontanen Verlauf, und somit eine mögliche Therapiebedürftigkeit beurteilen zu können. Über die entsprechenden Therapiemaßnahmen berät Sie der Spezialist.
Entzündliche GefäßerkrankungenDiese Krankheiten sind zumeist selten,
gehören dem rheumatischen Formenkreis an und können nur durch
spezielle Untersuchungen nachgewiesen werden.
AneurysmenMeistens durch jahrelangem hohen Blutdruck, gelegentlich durch eine Bindegewebsschwäche bedingt, kommt es zu einer Ausweitung von Arterien. Diese betreffen vor allem die Hauptschlagader im Brustbereich (thorakales Aortenaneurysma) und im Bauchbereich (abdominelles Aortenaneurysma), gelegentlich aber auch andere Gefäßbezirke (Beckenschlagadern, Knieschlagadern, Nierenarterien). Aneurysmen können jedoch auch in Hirngefäßen auftreten. Die Entdeckung erfolgt sehr häufig zufällig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung, eines Lungenröntgens oder einer Computertomographie. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um eine Operationsbedürftigkeit nicht zu übersehen. Diese ist jedenfalls, als Faustregel, für die Brustaorta bei mehr als 5,5cm, für die Bauchaorta bei mehr als 4,5cm gegeben. Eine weitere Aufdehnung führt zur zunehmenden Wandverdünnung und schließlich zum Platzen. Aufgrund des raschen und starken Blutverlustes ist es dann für eine Notfalloperation oft zu spät. Zur Operation kann man die klassische offene Operation mit Überbrückung mittels Kunststoffschlauch, und seit einigen Jahren auch, allerdings in Abhängigkeit vom Ort der Erkrankung, das Einsetzen einer Prothese durch Zugang über die Leistenschlagader anwenden.
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